Oratoriengesang
by Dr. Martinus
Hector Berlioz
Hector Berlioz wurde am 11. Dezember 1803 in La Cote-Saint-André geboren und starb in Paris am 8. März 1869. Eigentlich sollte er Arzt werden wie sein Vater, doch entschloss er sich 1826, an das Conservatoire in Paris zu wechseln, obwohl er dort ohne Unterstützung seitens des Vaters leben musste. Als Chorist in einem kleinen Theater verdiente er seinen Lebensunterhalt, doch brachten ihm die ersten Kompositionen auch bald guten Gewinn. 1828 komponierte er acht Szenen aus Goethes Faust, die er dem Dichter zukommen ließ. Schon 1829 entstand die Symphonie fantastique opus 14, sein erfolgreichstes Werk.
In Frankreich verdiente er sich später seinen Lebensunterhalt vor allem als Kritiker, dessen Meinung aber nicht sehr beliebt war. So war er oft auf die Hilfe anderer angewiesen. In Deutschland erlangte er größeres Ansehen als in Frankreich. Als Schriftsteller machte er sich allerdings auch in Frankreich einen Namen.
Sein bedeutendstes kirchenmusikalisches Werk ist sicherlich die Grande Messe des Morts, die er 1837 für die Beisetzung eines Generals im Invalidendom schrieb. Der große Raum inspirierte ihn zu kühner Orchestrierung, weswegen das Werk heute selten aufgeführt wird.
Die bedeutendsten Werke
Grande Messe des Morts
L'Enfance du Christ
Te Deum
Zuletzt überarbeitet:
01 Januar 1970
© Copyright 2001-1970 by Martin Senftleben
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