Franz Liszt wurde am 22. Oktober 1811 in Raiding im Burgenland geboren und starb am 31. Juli
1886, 74-jährig, in Bayreuth. Als 6-jähriger schon hatte Liszt außerordentliche musikalische Fähigkeiten gezeigt. Als 9-jähriger gab er
in Ödenburg ein überwältigend erfolgreiches Konzert, weswegen sein Vater seine Stellung aufgab und sich ganz der Karriere seines
Sohnes widmete. Franz Liszt lernte bei C. Czerny und A. Salieri, was durch ein Stipendium von ungarischen Förderern möglich geworden
war. 12-jährig unternahm Liszt eine Konzertreise nach Paris. Dort wurde er von Chopin unterricht, dessen Freund er auch wurde. Berlioz
brachte ihm das Konzept der Programmmusik nahe.
Liszt schrieb 260 Bearbeitungen, aber nur 113 eigene Werke.